Atemlos durch die Nacht!

Erster Nightride Berlin- Hamburg

Die Idee: Berliner besuchen den Hamburger Fischmarkt. Unser befreundeter Radverein WfF Berlin stellte den Track zusammen, um gemeinsam durch eine der kürzesten Nächte des Jahres über 310km zum Hamburger Fischmarkt zu fahren.
Um die Verpflegung unterwegs haben sich Stefan aus Berlin und ich ( Marietta) gekümmert.
Kati und Sascha vom S.C. Hammaburg e.V. haben sich, zusammen mit weiteren 19 Teilnehmern und Teilnehmerinnen, der Herausforderung gestellt. Nachmittags sind die beiden mit dem Zug aus Hamburg in Berlin-Spandau angekommen.
Nach einem kurzen Bekanntmachen ging es dann, bei schönstem Sonnenschein als geschlossene Gruppe raus aus Berlin auf das erste Teilstück.
Die erste Pause fand nach ca. 100km in Havelberg statt. Die Gruppe kam, bis auf einen Teilnehmer, der die Fahrt abgebrochen hat, bereits nach dreieinhalb Stunden geschlossen beim ersten Verpflegungspunkt an.
Eine weitere Teilnehmerin brach dort die Fahrt leider ab. Alle anderen 19 Fahrer und Fahrerinnen fuhren nach Stärkung bei allmählich hereinbrechender Dunkelheit auf die Strecke. Die Stimmung war gut, die Energien sollten für die nä. 90km bis zum nächsten Verpflegungspunkt in Dannenberg  reichen.
Das Tempo wurde weiter hochgehalten und wir beiden Betreuer mussten uns sputen, um rechtzeitig in Dannenberg anzukommen und das Buffet aufzubauen. Hier wurde dann der Wunsch eine zweite Gruppe mit einem etwas gemäßigteren Tempo zu bilden für die restliche Strecke umgesetzt. Die Laune war weiterhin gut, das Wetter ebenso.
Um 5.15 Uhr waren alle gesund und munter am Fischmarkt angekommen. Die Gruppe mit Kati und Sascha nur wenige Minuten später als die „schnelle“ erste Gruppe.
Eine tolle Leistung aller Fahrer und  Fahrerinnen. Mit einem Schnitt von ca. 32 km/h atemlos durch die Nacht, ein schönes Erlebnis- auch für mich als Betreuerin.
Nach einem ersten Verschnaufen ging es dann noch auf den Fischmarkt, bevor sich unsere Berliner Freunde per Zug und Bus auf die Heimreise begaben. Zwei Radler ließen es sich aber nicht nehmen, die Strecke per Rad zurück zu fahren. Alle Achtung!
Ein Dank an den Radverein WfF Berlin für die Idee und die Umsetzung. Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht nichts im Wege.

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