Pyrenäenquerung vom Atlantik zum Mittelmeer

Die Querung der Pyrenäen mit dem Rennrad stand schon seit längerer Zeit auf meiner Wunschliste und ging im Mai dieses Jahrs in Erfüllung.

Wir flogen zu dritt mit unseren in Kartons verpackten Rennrädern von Hamburg nach Bilbao und fuhren weiter mit dem Bus zu unserem Startort San Sebastian. Dort trafen wir auf Dirk, der an der Costa Brava lebt und mit der Bahn angereist kam.

Das Gruppenfoto am Atlantik war schnell gemacht und so ging es am nächsten Tag los.

Dirk war wieder einmal wie selbstverständlich unsere „Reiseleitung“ und mit seinen perfekten Sprachkenntnissen Garant für die Regelung sämtlicher Reisebelange.

Bei dieser Reise fielen automatisch immer wieder Wörter wie „gigantisch“ „sensationell“ und „atemberaubend“. Es passte einfach alles zusammen.

Das Wetter war über die gesamte Zeit meist sonnig und trocken, manchmal fast zu warm.

Die Landschaft war so schön, abwechslungsreich, einsam und auf den meisten Strecken war wenig Verkehr.

Die Stimmung im Team war super und die von Dirk im Voraus gebuchten Übernachtungen cool.

Und, ja, es ist schon eine Herausforderung aber möglich, mit (Leicht)Gepäck schwere Etappen zu fahren sofern das Getriebe darauf abgestimmt ist. Es geht halt etwas langsamer voran. Aber: Es zählt halt das Tagesziel! Und es macht für mich das besondere Abenteuer aus, das Gepäck selbst über die Berge zu tragen.Ok ja, ich musste mich auch immer wieder ziemlich anstrengen…

Aber es war auch ein besonderes Erlebnis, die bekannten „Tour de France Pässe“ wie den Aubisqie, Aspin, Toumalet und den Pesquerde etc. zu fahren.

So waren wir sehr stolz und aber auch ein wenig traurig, als wir nach acht Etappen, 880km und mit 18.000hm in den Beinen heil und unversehrt am Mittelmehr in ankamen.

Was will man mehr als Radsportler? Zur Nachahmung empfohlen!

Wer mehr Bilder von unserer Tour sehen möchte, kann sich auf den Bilderabend des S.C. HAMMABURG e.V. im Februar 2018 freuen!

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